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Dach-Kosten - Preise für Sanierung und Dämmung

Bild: Dach Kosten Teaser Die Dächer von Genf | © S. Figurnyi / fotolia.com

Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist für viele Menschen wohl das Wichtigste. Doch wenn das Hausdach in die Jahre gekommen und eine Sanierung nötig ist, dann kann es schnell mal teuer werden.

Je nachdem, was an dem Dach oder der Dämmung des Daches repariert werden muss, fallen Kosten in unterschiedlicher Höhe an.

Hier finden Sie deshalb eine praktische Übersicht zu den Kosten aller denkbaren Massnahmen rund ums Dach.

Inhalt

1. Allgemeines 5. Dachfenster
2. Kostenvergleich 6. Förderung
3. Dachsanierung 7. Photovoltaik
4. Dämmung für das Dach 8. Ratgeber
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Allgemeines zu Kosten rund ums Dach

Bild: Luzern Dächer Was kostet ein Dach? | © Boris Stroujko / fotolia.com

Die Kosten für eine Dachsanierung oder Dachdämmung basieren auf den Wünschen und Vorhaben der Hausbesitzer, dem Dachtyp des Hauses sowie den Stundenlöhnen der Dachdecker, die lokal stark variieren können.

Deshalb gibt es auch nicht „die eine“ Dachsanierung und auch keinen pauschalen Kostenvoranschlag.

Deswegen richten wir uns hier nach den üblichen Quadratmeterpreisen in der Schweiz und geben Ihnen eine Übersicht, was ein neues Dach kosten kann. Dabei berücksichtigen wir auch die Kosten für den Abtransport des alten Daches und die Kosten für ein Gerüst.


Alle Massnahmen samt Kosten im Vergleich

Damit Sie bei den ganzen Kosten für die verschiedenen Massnahmen nicht den Überblick verlieren, haben wir für Sie eine Übersicht erstellt, die Ihnen die Kosten im Vergleich zeigt. Die angegeben Kosten sind Durchschnittswerte aus aktuellen Angeboten.

BereichMassnahmeKosten pro m²Gesamtkosten Einfamilienhaus
Dachsanierung Dach-Neueindeckung 83 - 122 CHF 15.000 - 22.000 CHF
Dachstuhl erneuern 135 - 280 CHF 24.300 - 50.400 CHF
Dachdämmung Aufsparrendämmung 145 - 250 CHF 26.100 - 45.000 CHF
Zwischensparrendämmung 60 - 150 CHF 10.800 - 27.000 CHF
Untersparrendämmung 40 - 80 CHF 7.200 - 14.400 CHF
Dachboden dämmen 35 - 60 CHF 3.780 - 6.480 CHF
Flachdachsanierung Flachdach eindecken und abdichten 50 - 150 CHF 4.000 - 12.000 CHF
Flachdachdämmung Flachdach dämmen 40 - 250 CHF 3.000 - 20.000 CHF
Photovoltaik Photovoltaik-Anlage (10 kPw) einbauen 2.000 CHF pro kWp 20.000 CHF

Übliche Preise für eine Dachsanierung

Bild: Dach-Sanierung Sanierung eines Daches | © karepa / fotolia.com

Die Entscheidung, wie das eigene Hausdach saniert werden soll, muss im Vorfeld genau überlegt werden. Je nach Material und Umfang der Sanierungsarbeiten kann eine Dachsanierung mit hohen Kosten verbunden sein. Hat Ihr Dach mehrere undichte Stellen, dann sollten Sie darüber nachdenken, die ganze Dachhaut oder das ganze Dach sanieren zu lassen und nicht nur die zu sanierenden Stellen.

Für die Sanierung eines 180 Quadratmeter grossen Satteldaches inklusive einer Wärmedämmung, der Verlegung neuer Biberschwanzziegel, Montage und Gerüst sollten Hausbesitzer mit Kosten in Höhe von 54.000 Franken rechnen. Es liegt aber ganz im Ermessen der Besitzer, ob das ganze Dach oder nur Teile davon saniert werden sollen. So kostet etwa die Neueindeckung eines Daches zwischen 135 und 280 Franken pro Quadratmeter - je nachdem ob Beton- oder Steinziegel verwendet werden. Das macht bei einer 180 Quadratmeter grossen Dachfläche einen Preis von 24.300 bis 50.400 Franken.

Ist die Wärmedämmung noch intakt und nur die Dachhaut muss erneuert werden, dann muss mit Kosten in Höhe von 15.000 bis 22.000 Franken gerechnet werden. Bei einer Dachsanierung sollte sich Hausbesitzer aber immer bewusst sein, dass Sie sich dabei an einen Fachmann wenden und keine Selbstversuche starten sollten.

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Dach dämmen - Kosten in CHF

Bild: Dach Dämmung Zwischensparrendämmung | © LianeM / fotolia.com

Wer ein altes Haus besitzt, der kennt das Problem: Man hat oftmals das Gefühl, dass es von oben zieht. Das liegt häufig an einer fehlenden Dämmung des Daches. Um der Zugluft ein Ende zu bereiten und damit Energiekosten zu sparen, gibt es mehrere Möglichkeiten das Dach zu dämmen.

Zum einen können Hauseigentümer den kompletten Dachstuhl mit einer Dämmung nachrüsten lassen. Das geht entweder als Aufsparrendämmung, als Zwischensparrendämmung oder als Untersparrendämmung. Eine andere Alternative stellt die Dachbodendämmung dar. Ausser den Materialkosten müssen auch noch die Kosten für die Arbeitsstunden der Handwerker beachtet werden.

Art der DämmungVorteileNachteile
Aufsparrendämmung Wohnraum bleibt erhalten Hohe Kosten
Saubere Modernisierung Aufwendige Arbeiten
Senkung der Heizkosten Dauert lange
Zwischensparrendämmung Einfache Dämmmethode Untersparrendämmung erforderlich
Sehr effektive Dämmung
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis Verkleinerung des Wohnraums
Senkung der Heizkosten
Untersparrendämmung Senkung der Heizkosten Verkleinerung des Wohnraums
Ist nur eine ergänzende Dämmung
Dachboden dämmen Gutes Preis-/Leistungsverhältnis nur sinnvoll, wenn der Dachboden nicht ausgebaut werden soll
Günstige und einfache Methode
Senkung der Heizkosten
Auch ohne Fachmann einbaubar
Flachdach dämmen Günstig, wenn Einblasdämmung möglich Teuer, wenn keine zusätzliche Last getragen werden kann
Sehr effektive Dämmung
Senkung der Heizkosten

Aufsparrendämmung

Bei der Aufsparrendämmung wird das Dämmmaterial wie der Name schon sagt von aussen auf den Sparren verlegt. Dazu müssen die Dachziegel abgenommen werden und der Dachstuhl entsprechend vorbereitet werden. Die Aufsparrendämmung wird auch als „saubere Modernisierung“ bezeichnet, da eine bestehende Innenverkleidung des Dachstuhls nicht zerstören muss.

Diese Art der Dämmung hat den Vorteil, dass der Wohnraum im Dachboden nicht verkleinert wird. Dafür ist diese Dämm-Massnahme sehr aufwendig und teuer. Deshalb lohnt sich eine Aufsparrendämmung in den meisten Fällen nur, wenn das komplette Dach inklusive Dachstuhl und Dachziegel saniert werden muss. Denn für eine Aufsparrendämmung muss mit Kosten in Höhe von 145 bis 250 Franken pro Quadratmeter gerechnet werden. Für eine 180 Quadratmeter grosse Dachfläche ergeben sich dann Kosten für die Dämmung von 27.000 bis 45.000 Franken.

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Zwischensparrendämmung

Wie der Name es schon sagt, wird das Dämmmaterial bei einer Zwischensparrendämmung zwischen den Dachsparren eingesetzt. Dazu wird im ersten Schritt eine diffusionsoffene Folie auf den Dachsparren verlegt, die das Verdunsten von Feuchtigkeit ermöglicht. Danach wird der Dämmstoff zurechtgeschnitten und zwischen die Dachbalken geklemmt. Über der Dämmung wird zum Abschluss eine Dampfbremse verlegt, die die Bausubstanz vor kondensierender Luftfeuchtigkeit schützt. Je nach Dämmmaterial fallen für eine Zwischensparrendämmung Kosten von etwa 60 bis 150 Franken pro Quadratmeter an. Für eine 180 Quadratmeter grosse Dachfläche würde eine neue Zwischensparrendämmung 10.800 bis 27.000 Franken kosten.

Die Zwischensparrendämmung ist eine sehr einfach Dämmmethode und vor allem bei Modernisierungen sehr beliebt, da sie äusserst effektiv ist. Mit ihr ist die neue Dämmung des Daches aber noch nicht abgeschlossen. Häufig muss noch eine Untersparrendämmung verlegt werden, um eine optimale Schall- und Wärmedämmung zu gewährleisten.

Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung ist eine ergänzende Dämmung, die die Wärme- und Schalldämmung einer Zwischensparrendämmung ergänzt. Sie wird unterhalb der Dachsparren angebracht und kann die Energie- und Heizkosten weiter minimieren. Die Kosten dafür liegen je nach Material bei 40 bis 80 Franken pro Quadratmeter.

Ein Nachteil dieser Dämmmethode ist, dass der nutzbare Wohnraum des Dachbodens verkleinert wird. In der Realität liegt der Flächenverlust durchschnittlich aber nur bei zwei Quadratmetern, was bei einem Raum mit Dachschrägen kaum auffällt. Als alleinige Massnahme für die Wärmedämmung ist eine Untersparrendämmung allerdings nicht geeignet. Sie dient immer der Ergänzung einer bestehenden Dämmung. Deshalb sollten sich Hausbesitzer immer Fragen, wie der Dachboden in Zukunft genutzt werden soll. Dient er lediglich als Abstellraum oder wird gar nicht genutzt, dann lohnt es sich eher, den Dachboden zu dämmen.

Dachboden dämmen

Eine gute Möglichkeit einer nachträglichen Dämmung ist die Dachboden-Dämmung. Das lohnt sich vor allem bei Häusern, deren Dachböden nicht als Wohnraum oder Abstellraum genutzt werden. Das Dämmmaterial wird dabei auf der obersten Geschossdecke verlegt und sorgt dafür, dass keine Hitze über die Decke verloren geht und der Dachboden somit nicht ständig mitgeheizt werden muss.

Für die Dämmung des Dachbodens stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Von Steinwolle über Hartschaum bis hin zu Holzfasern - bei einer Dachbodendämmung ist alles denkbar. Da die vorgefertigten Platten auf der obersten Geschossdecke verlegt werden, stellt die Dachbodendämmung die einfachste und rentabelste Lösung dar. Pro Quadratmeter müssen Sie dabei mit Kosten von 35 bis 60 Franken rechnen.

Flachdach dämmen

Es gibt verschiedenste Flachdächer, weshalb auch verschiedenste Dämmungen zum Einsatz kommen können. Wichtige Varianten sind hierbei das Kaltdach, das Warmdach und das Umkehrdach, die sich allesamt in der Positionierung der Dämmung unterscheiden. Wenn möglich, greift man heute entweder zum Umkehrdach, zum Kaltdach oder zu einer Einblasdämmung für das Flachdach.

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Dachfenster einbauen lassen

Bild: Dachfenster Bad Dachfenster in modernem Bad | © Photographee / fotolia.com

Wer den Dachstuhl eines Hauses sanieren lässt, sollte sich im Vorfeld die Frage stellen, wie der Dachboden in Zukunft genutzt werden soll. So können auch Dachböden nachträglich zu Wohnraum umgebaut werden. Dann ist es bei der Sanierung sinnvoll das komplette Dach zu dämmen und Dachfenster einbauen zu lassen.

Dabei hat man die Wahl - je nach Bedarf - zwischen verschiedenen Ausführungen. Es gibt Schwing-Fenster, die sich zum Lüften aufklappen lassen. Sie sind besonders geeignet für Bereiche, deren Zugang durch Möbel beschränkt ist. Das Klappflügelfenster hingegen lässt sich nach aussen aufklappen und gewährt freien Zugang, da es nicht in den Raum hineinragt. Ausserdem gibt es noch Lösungen wie das Panoramadachfenster, das Cabrio-Dachfenster und das Dachbalkon-Fenster.

Die Hauseigentümer haben bei der Wahl der Dachfenster auch noch die Optionen, zwischen zweifach-verglasten und dreifach-verglasten Fenstern zu wählen, wobei zweifach-verglaste Dachfenster im Schnitt etwa 100 bis 200 Franken günstiger sind. Hinzu kommen dann noch Kosten für den Einbau der Fenster, sodass man für ein Dachfenster mit Einbau mit Kosten in Höhe von 3000 Franken rechnen muss.


Fördermöglichkeiten für die Dachsanierung

Planen Sie in naher Zukunft grössere Sanierungsmassnahmen an Ihrem Haus, dann sollten Sie sich unbedingt über die lokalen und staatlichen Fördermöglichkeiten informieren. So wird zum Beispiel die Dachsanierung im Rahmen des Bauprogramms von der Schweiz gefördert. Ausserdem gibt es noch weitere Förderprogramme der einzelnen Kantone. So wird zum Beispiel die Wärmedämmung des Dachs bei einem Haus, das vor dem Jahr 2000 gebaut wurde im Rahmen des Gebäudeprogramms mit 40 Franken pro Quadratmeter gefördert. Das hat die Schweiz im Harmonisierten Fördermodell der Kantone von 2015 festgelegt.

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Dachsanierung mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage kombinieren

Bild: Photovoltaik-Anlage Grosse Photovoltaik-Anlage | © OFC Pictures / fotolia.com

Die Dachsanierung oder Neueindeckung des Daches ist mit Kosten verbunden. Wird das Dach eh gerade neu gedeckt, dann wäre die Gelegenheit günstig, das Dach in einem Zug mit einer Photovoltaik oder thermischen Solaranlage auszurüsten.

Eine Indach Solaranlage ersetzt die Dachziegel oder zumindest einen Teil davon. Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Strom werden in der ganzen Schweiz gefördert.

Eine gute Möglichkeit, sich kostenlos über eine Photovoltaik-Anlage zu informieren und für das eigene Dach berechnen zu lassen, bietet der CKW PV-Rechner. Er vergleicht für Ihr Hausdach die Kosten und den Gewinn im Vergleich.


Welche Massnahme sollte wann durchgeführt werden?

Wir haben für Sie eine kurze Zusammenfassung erstellt, welche Massnahme für Sie in welcher Situation die Richtige ist.

Dachboden dämmen: Diese Massnahme empfiehlt sich, wenn Ihr Dachstuhl nicht ausgebaut ist und Sie einen Ausbau in den nächsten Jahren auch nicht planen. Es ist die einfachste und günstigste Methode, da die Dämmung einfach auf der obersten Geschossdecke verlegt wird.

Zwischensparrendämmung: Planen Sie einen Ausbau des Dachbodens zum Wohnraum, ist es sinnvoll das Dach mit einer Zwischensparrendämmung zu versehen. Diese wird von innen zwischen die Sparren geklemmt und das Dach muss nicht abgedeckt werden.

Aufsparrendämmung: Diese Art der Dämmung lohnt sich für Sie, wenn Ihr Dach undicht oder kaputt ist und Sie eine Neueindeckung planen. Dann wird die Dämmung von aussen auf die Sparren gelegt, was im Innern weniger Dreck und Schmutz verursacht. Ausserdem bleibt die Grösse des Wohnraums bestehen.

Dachsanierung: Im Normalfall steht eine Dachsanierung alle 50 bis 60 Jahre an. In manchen Fällen kann eine Dachsanierung aber auch schon nach 30 bis 40 Jahren fällig sein - vor allem, wenn das Dach undichte Stellen hat oder die Dachbalken erneuert werden müssen.

Dachfenster einbauen: Wenn Sie kurz- oder mittelfristig einen Ausbau des Dachbodens zum Wohnraum planen, dann lohnt es sich schon während einer Neueindeckung oder einer Dämmung, Dachfenster einzubauen.

Flachdach sanieren: Ein Flachdach muss häufiger saniert werden, als ein vergleichbares Steildach, weil die Umwelteinwirkung beim Flachdach einfach stärker sind. Eine gute Dämmung vorausgesetzt, ist eine erneute Abdichtung alle 10 bis 15 Jahre aber nicht sehr teuer.


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Geschrieben von:
Philipp Kloth

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