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Kunststoff-Aluminium-Fenster - Vorteile, Hersteller und Preise

Bild: Ein Kunststoff-Alu-Fenster in der Aussenansicht
Kunststoff-Alu-Fenster von Aussen

Sie planen den Austausch Ihrer Fenster? Kunststoff-Aluminium-Fenster erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie die positiven Eigenschaften der beiden namensgebenden Werkstoffe in sich vereinen.

Sie sind nicht nur äusserst pflegeleicht, sondern tragen auch zur Dämmung des Gebäudes bei und sind in vielfältigem Design erhältlich. Welche Vorteile und Nachteile Kunststoff-Alu-Fenster ausserdem aufweisen, welche Hersteller es gibt und mit welchen Preisen Sie rechnen müssen, erfahren Sie im Folgenden.


Auf dieser Seite


Allgemeines über Kunststoff-Alu-Fenster

Kunststofffenster sind vor allem wegen ihres guten Wärmeschutzes und der gleichzeitig verhältnissmässig geringen Anschaffungskosten beliebt. Ausserdem sind sie pflegeleicht und langlebig.

Aluminiumfenster hingegen sind weniger weit verbreitet, und kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn Designvielfalt und Stabilität gefragt sind. Aufgrund der eher geringen Energieeffizienz bei gleichzeitig höheren Kosten, entscheiden sich jedoch recht wenige Eigenheimbesitzer für Fensterrahmen aus Aluminium.

Wer nun von Kunststoff-Aluminium-Fenstern spricht, meint im Allgemeinen Fensterrahmen aus Kunststoff, die an der Aussenseite mit einer Aluminiumschale versehen sind. Dies führt dazu, dass die preiswerten und energieeffizienten Kunstofffensterrahmen ein gutes Stück robuster und äusserst witterungsbeständig werden.


Eigenschaften von Kunststoff-Alu-Fenstern

Bild: Kunststoff-Alu-Fenster von Innen
Klassische Innenansicht von Fenstern

Die gute Dämmwirkung von Kunststoff-Alu-Fenstern entsteht durch das Mehr-Kammern-Profil im Inneren des Rahmens. Diese Kammern können mit Luft oder speziell mit Präzisionshochdruck-
dämmschaum gefüllt werden, und sorgen daher für einen geringen Wärmedurchgang. Die Anzahl der Kammern kann zwischen zwei und sieben liegen. Mit höherer Anzahl an Kammern steigt auch die Dämmleistung der Fensterrahmen.

Aluminium ist als Werkstoff auf der anderen Seite sehr leicht und dabei trotzdem stabil. Somit bieten Alu-Fensterrahmen einen guten Schutz vor Einbrüchen und können mit der richtigen Verglasung eine höhere Widerstandsklasse erreichen als andere herkömmliche Rahmen für Wohnhäuser. Da Aluminium einfach zu verarbeiten ist, steht eine Vielfältige Auswahl an Designs und Farben der Rahmen zur Verfügung.

Genau wie Rahmen aus Kunststoff sind Aluminium-Fenster witterungsbeständig und pflegeleicht. Mit einer Pulverbeschichtung ausgestattet sind Aluminiumfenster absolut unempfindlich gegenüber Wind und Wetter, verfärben sich nicht und sind vollkommen wartungsfrei.

Kunststoff-Aluminium-Fenster vereinen dementsprechend eine gute Dämmwirkung mit Stabilität und Designvielfalt in sich. Anders als beispielsweise Holzrahmen benötigen sie ausserdem kaum Pflege. Zu erwähnen ist allerdings, dass auch Holzrahmen mit einer Aluminiumbeschichtung versehen werden können und so ebenfalls vor der Witterung geschützt sind. Da Kunststoff-Alu-Fenster nur zu einem Teil aus Aluminium bestehen, sind die obendrein günstiger als reine Aluminium-Fenster.


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Vorteile und Nachteile

Wie auch im Fall von Dämmstoffen führen die unterschiedlichen Materialien, aus denen Fensterrahmen hergestellt werden, zu verschiedenen Vorteilen und Nachteilen. Der Vorteil von Kunststoff-Aluminium-Fenstern ist, dass sie bei nahezu jedem Fensteraustausch sinnvoll zum Einsatz kommen können.

Zum einen steigern sie die Heizkostenersparnis, da sie eine gute Wärmedämmung bieten. Zum anderen können sie optisch auf nahezu jedes Bedürfnis angepasst werden. Ausserdem bieten Kunststoff-Alu-Fenster guten Schallschutz und sind deutlich stabiler als reine Kunststofffenster.

Echte Nachteile haben Kunststoff-Alu-Fenster hingegen nicht. Hochwertige Ausführungen können allerdings im gehobenen Preisniveau liegen, wodurch die Gesamtkosten für einen Fensteraustausch um einiges steigen können. Allerdings erhalten Sie dafür für viele Jahre energieeffiziente, pflegeleichte und nahezu unkaputtbare Fenster. Darüber hinaus sind sie günstiger als Holz-Aluminium-Fenster.

Vorteile Nachteile
Energieeffizient dank geringer Wärmeleitfähigkeit Herstellung und Material sind nicht nachhaltig
Hohe Langlebigkeit Vergleichsweise kostenintensiv
Hohe Stabilität und guter Einbruchschutz Schwierig zu reparieren
Sehr witterungsbeständig und pflegeleicht -
Schallschutz -

Wann Kunststoff-Alu-Fenster einbauen?

Bild: Kunststoff-Alu-Fenster im Neubau
Kunststoff ist wärmedämmend

Ein Austausch der Fenster im Eigenheim kann aus vielerlei Gründen sinnvoll sein. Zum Beispiel können ältere Fenster mit der Zeit marode werden oder durch die Witterung Schäden erleiden. Oft steigert ein Fensteraustausch auch die Energieeffizienz des Hauses und trägt so zur Heizkostenersparnis bei.

Auch eine bessere Schalldämmung kann der ausschlaggebende Punkt sein. In manchen Fällen ist auch schlichtweg eine optische Verschönerung das Ziel eines Fensteraustauschs.

Kunststoff-Aluminium-Fenster können bei all diesen Renovationsgründen Abhilfe schaffen und eine gute Lösung darstellen. Selbstverständlich gibt es soetwas wie «das perfekte Fenster» nicht und letztendlich muss bei einer Renovation immer vor Ort entschieden werden, welches die beste Lösung ist. Da Kunststoff-Alu-Fenster zahlreiche Vorteile und kaum Nachteile aufweisen, können sie allerdings problemlos in die engere Auswahl genommen werden.


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Hersteller und übliche Preise

Die meisten bekannten Fensterhersteller führen Kunststoff-Aluminium-Fenster in ihrem Sortiment. Grössere Produzenten sind beispielsweise Schüco, Internorm und der Schweizer Hersteller Ego Kiefer. Preisliche Unterschiede entstehen durch die Anzahl an Kammern im Inneren des Rahmens und der damit verbundenen Dämmleistung und durch die entsprechende Verglasung. Sehr gut dämmende Fenster mit Dreifachverglasung sind stets im höheren Preissegment angesiedelt.

Durch das zusätzlich verarbeitete Material Aluminium liegen Kunststoff-Alu-Fenster erwartungsgemäss preislich über herkömmlichen Kunststofffenstern, allerdings unter Holz-Aluminium-Fenstern. Je nachdem, wie viele Fenster in welcher Grösse eingebaut werden, entstehen sehr unterschiedliche Preise bei einem Fenstertausch. Die folgenden Werte sind daher als Annäherung zu verstehen, um eine Einordnung zu ermöglichen.

Ein zweiteiliges Kunststoff-Aluminium-Fenster im Standardmass 1.23 Meter × 1.48 Meter, mit Dämmschaum gefülltem 6-Kammern-Profil, Dreifachverglasung und beidseitigem Dreh-Kipp-Mechanismus ist für ungefähr CHF 850 erhältlich. Zum Vergleich: Ein Holz-Alu Fenster mit gleicher Ausstattung kostet bereits über 1’000 Franken. Bei spezieller Verglasung kann auch der Preis für Kunststoff-Alu-Fenster auf CHF 1’000 pro Fenster inklusive Einbau steigen. Weitere Kostenfaktoren sind neben der Verglasung der Beschlag, die Ausführung der Griffe, das Material der Fensterbank und etwaiges Zubehör wie Insektengitter oder Storen.

Verglasung Kosten (inkl. Einbau)
2-fach ab CHF 750
3-fach ab CHF 850
4-fach, spezial ab CHF 1'000

Förderung für Fenster

Eine Förderung für neue Fenster gibt es in der Schweiz nur im Zusammenhang mit einer Gesamtsanierung. Wer im Bestandsbau einen Fensteraustausch als Einzelmassnahme durchgeführt, muss diesen aus eigener Tasche bezahlen, unabhängig davon, welche Verglasung die Fenster haben und aus welchem Material die Rahmen bestehen.

Das Gebäudeprogramm sieht allerdings unter den Massnahmen M-10 bis M-15 die Förderung von Gesamtsanierungen vor, mit deren Hilfe neue Fenster quasi indirekt gefördert werden können. Die richtige Wahl der Fenster ist selbstverständlich auch in einem Neubau relevant. Förderungen hierfür werden im Gebäudeprogramm unter den Massnahmen M-16 und M-17 zusammengefasst. Weitere Informationen zum Thema Förderung für Fenster finden Sie hier.


Energieeffizienz

Die Energieeffizienz von Fenstern ergibt sich aus dem Wärmedämmwert, auch U-Wert genannt. Dieser setzt sich im Fall von Fenstern – vereinfacht gesagt – aus den einzelnen U-Werten der Verglasung und des Rahmens zusammen. Je geringer der U-Wert eines Bauteils, desto besser dämmt er. Die grösste Rolle spielt bei Fenstern das Glas, da es die meiste Fläche einnimmt, allerdings gibt es hier kaum Unterschiede zwischen den Herstellern, da sich die Verglasung zumeist sehr ähnelt. Auch der Fensterrahmen trägt entscheidend dazu bei, wie viel Wärme durch ein Fenster verloren geht. Hier gibt es auch mehr Variationen.

Rahmen aus Kunststoff erreichen im Allgemeinen gute U-Werte. Abhängig davon, wie viele Kammern sich im Inneren des Rahmens befinden, liegt der U-Wert hier im Schnitt bei 1.0 W/m²·K. Ein Fenster nach Minergie Standard darf höchstens einen Gesamtwert von 1.0 W/m²·K erreichen, der U-Wert der Verglasung allein muss bei 0.7 W/m²·K liegen. Eine Dreifachverglasung unterschreitet diesen Wert in der Regel in jedem Fall.

Viele Hersteller von Kunststoff-Aluminium-Fenstern geben an, dass ihre Produkte mit einer Dreifachverglasung U-Werte von 0.8 bis zu 0.66 W/m²·K erreichen. Somit können Kunststoff-Alu-Fenster auch bei Sanierungen nach Minergie-Vorgaben zum Einsatz kommen. Bei sonstigen Renovationen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Fenster nicht besser dämmen als die Wand um sie herum, da sonst der Übergang zwischen Rahmen und Mauerwerk anfällig für Kondensat ist und somit Schimmelgefahr droht.

Anzahl Kammern U-Wert Rahmen Verglasung U-Wert gesamt
5 1.1 W/m²K 3-fach bis min. 0.70 W/m²K
6 1.0 W/m²K 3-fach bis min. 0.74 W/m²K

Einbruchschutz bei Kunststoff-Alu-Fenstern

Bild: Kunststoff-Alu-Fenster bieten Einbruchschutz
Rahmenmaterial und Verglasung sind entscheidend

Wie resistent ein Fenster gegen äussere Einwirkung von Menschen ist, wird in Widerstandsklassen angegeben. Ein Fenster mit der niedrigsten Widerstandsstufe RC1 N hält unter normalen Umständen körperlicher Gewalt stand.

Um gezielten Einbruchsversuchen standzuhalten, benötigen Fenster eine höhere Widerstandsklasse. Die Klassen RC2 und RC2 N erreichen bei einem Einbruchsversuch mit einfachem Werkzeug eine Widerstandszeit von 3 Minuten.

Hersteller von Kunststoff-Aluminium-Fenstern wie Internorm geben an, dass ihre Fenster in den Widerstandsklassen RC1 N, RC2 N und RC2 erhältlich sind. Somit leisten diese Fenster für den privaten Bereich guten Einbruchschutz. Höhere Widerstandsklassen sind in der Regel nur nötig, wenn besondere Wertsachen geschützt werden sollen.


Sinnvolle Alternativen

Wer besonders auf die Nachhaltigkeit seiner Fenster achtgeben möchte, sollte sich Fensterrahmen aus Holz entscheiden. Da diese zu einem Grossteil aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen und eine bessere Klimabilanz aufweisen, sind sie deutlich nachhaltiger als Fensterrahmen aus Kunststoff oder Leichtmetall.

Eine Verstärkung von Holzfenstern mit Aluminium ist ebenfalls möglich, sodass sie stabiler und witterungsfester werden. Ausserdem erreichen Holzfenster ebenfalls U-Werte von unter 0.8 W/m²·K, sind also auch für Minergie-Sanierungen geeignet.

Wird besonderer Wert auf Sicherheit und Einbruchschutz gelegt, sollte man sich gegebenenfalls für reine Alu-Fenstern entscheiden, da diese am stabilsten sind. Aluminium-Fensterrahmen kommen aber nur äusserst selten in Wohnhäusern zum Einsatz, da Kunststoff-Aluminium-Fenster unter normalen Umständen völlig ausreichenden Einbruchschutz bieten.


Fazit zum Kunststoff-Alu-Fenster

Kunststoff-Alu-Fenster sind eine gute Option bei einem Fensteraustausch oder auch bei der Installation im Neubau. Die Rahmen vereinen die positiven Eigenschaften von Kunststoff und Aluminium miteinander, und gleichen so auch gegenseitig einige Defizite aus.

Kunststoff-Aluminium-Fenster sind in vielen verschiedenen optischen Varianten erhältlich. Gleichzeitig sorgt das Mehr-Kammern-System in Inneren der Rahmen für eine hervorragende Wärmedämmung. Die Aluminiumaussenschale benötigt auch keinerlei Pflege und die Fenster sind in aller Regel wartungsfrei.

Ähnlich gute Dämmwerten bei noch ansprechenderer Optik bieten sonst nur Holz-Aluminium-Fenster. Holz kann obendrein als nachwachsender Rohstoff mit Nachhaltigkeit punkten und steht einem Mehr-Kammern-Profil in nichts nach, wenn es um den Wärmedämmwert geht. Bei einer Sanierung nach Minergie-Standard können beide Rahmenarten problemlos zum Einsatz kommen. Für die edlere Holzoptik bezahlt man allerdings auch einen höheren Preis.

Wer nach Fenstern mit gutem Wärmedämmwert sucht und dabei nicht so tief in die Tasche greifen will, ist auch mit Kunststofffenstern ohne Aluminiumverstärkung weiterhin gut beraten. Reine Holzfenster sind ebenfalls beliebt wenn es um Dämmeigenschaften geht, auch hier liegen sie preislich allerdings höher als ihre Pendants aus Kunststoff und sind dazu noch relativ pflegeintensiv, da das Holz unter der Witterung leidet. Kunststoff-Alu-Fenster sind jedoch unschlagbar, wenn man möglichst viele Vorteile zu einem guten Preis vereinen will.


3 Schritte zum Kunststoff-Alu-Fenster

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Geschrieben von: Lukas Beckmann

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