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Förderung für eine Heizung in der Schweiz (Kantone und Bund)

Bild: Heizung Förderung Günstig zur neuen Heizung | © maho / fotolia.com

Finden Sie auch nicht mehr durch den Dschungel an Förderungen für Heizungen in der Schweiz? Hier finden Sie eine Übersicht mit den wichtigsten Förderungprogrammen.

Grundsätzlich wird vor allem der Einbau einer Heizung mit erneuerbaren Energieträgern (Wärmepumpen oder Holzheizungen) finanziell unterstützt.

Zudem wird die Heizungsunterstützung mit thermischen Solaranlagen auch gefördert. Gerne bieten wir Ihnen im folgenden Orientierung durch den Förderdschungel.

Inhalt

1. Allgemeines 4. Förderung kombinieren
2. Nach Heizung geordnet 5. Antrag stellen
3. Nach Kanton geordnet 6. Tipps und Tricks
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Allgemeines über Heizungen und Förderung

Bild: Alte Heizung raus - Neue Heizung rein Veraltete Heizungen austauschen | © Arborpulchra / fotolia.com

Bei der Erneuerung einer veralteten und ineffizienten Heizung kann man viel falsch und noch mehr richtig machen. Speziell die Kosten- und Energieersparnis durch eine neue Heizung sind die Sache wert, verbrauchen die Schweizer doch immerhin 60 Prozent ihrer Energie für Raumwärme und Warmwasser.

Alternativen zur klimaschädlichen und energieintensiven Öl- oder Gasheizung gibt es viele. Die gängigen Alternativen sind die Pellet- oder Holzheizung, die Wärmepumpe sowie solarthermische Anlagen.

Zwar kann die Anschaffung einer energieeffizienten Heizung anfangs mit hohen Kosten verbunden sein. Mit zunehmender Laufzeit amortisieren sich neue Heizungen aber in jedem Fall. Zusätzlich wird die energetische Sanierung in der Schweiz stark gefördert. Leider ist die Vielzahl an unterschiedlichen Förderungen recht unübersichtlich.

Dafür bieten Bund, Kantone, Gemeinden und sogar Privatunternehmen eine Förderung der energetischen Sanierung an. Besonders unter den Kantonen sind die Differenzen in der Nutzung erneuerbarer Energien beträchtlich. Während im Kanton Genf etwa 89 Prozent aller Heizungen mit fossilen Energien betrieben werden, sind es im Kanton Uri bloss 42 Prozent.

Förderung durch den Bund

Die Förderung einer neuen Heizung geschieht durch das Gebäudeprogramm des Bundes. Das Gebäudeprogramm unterstützt Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung. Nach einer Erhöhung der Fördermittel im Rahmen der Energiestrategie 2050 stehen der gesamten Schweiz seit Jahresbeginn 2018 rund 450 Millionen Schweizer Franken pro Jahr zur Verfügung. Richtwert dafür ist die Summe der CO2-Abgabe auf Brennstoffe.

Rolle der Kantone

Die Kantone profitieren von Beiträgen des Bundes, sind aber verpflichtet diese aufzustocken. Seitens der Kantone wird das Gebäudeprogramm noch einmal um rund 80 Millionen Franken im Jahr aufgestockt. Die Verpflichtung, die sie damit eingehen, ist die Vorgaben des Bundes für Mindest-Förderung einzuhalten. Ergänzende Förderung oder eine Erhöhung der Beträge steht ihnen frei. Dadurch kommt es in den unterschiedlichen Kantonen zu teils grossen Unterschieden in der Höhe der Förderung.

Sonstige Förderung

Auch Stiftungen und Unternehmen bieten für den Ersatz einer alten Heizung durch energieeffiziente Alternativen Förderung an. Von myclimate beispielsweise können Sie eine Förderung über 2.000 Schweizer Franken für eine Wärmepumpe erhalten.

Das Bundesamt für Energie stellt ausserdem jährlich Förderung im Rahmen wettbewerblicher Ausschreibungen zur Verfügung. Die Förderung stammt aus dem Netzzuschlag auf den allgemeinen Strompreis. Es werden stromeffiziente Technologien gefördert, unter anderem die Wärmepumpe. Die jährlichen Ausschreibungen laufen über das Unternehmen ProKilowatt. So wird zum Beispiel der Ersatz eines Elektro- durch einen Wärmepumpen-Boiler in den Kantonen Bern, Luzern, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Uri mit 450 bis 1.000 Schweizer Franken unterstützt.

Quelle: © BFE - OFEN - UFE - SFOE / youtube.com
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Für welche Heizung erhalten Sie Förderung in der Schweiz?

Bild: Förderung Heizung mit dem Gebäuderprogramm Für die neue Heizung Förderung kassieren | © K.C. / fotolia.com

Generell fördern in der Schweiz sowohl Bund als auch Kantone den Austausch einer alten Heizung. Durch die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) wurden dazu Auflagen festgelegt, die bei einer geplanten Sanierung zu erfüllen sind. Darunter fallen auch Auflagen zum Ersatz einer alten Heizung.

So kann der Wärmeerzeuger nur noch frei gewählt werden, wenn das Gebäude Minergie-zertifiziert ist oder mittels eines sogenannten Gebäudeausweises der Kantone (GEAK) eine Gesamteffizienz der Klasse D oder höher nachgewiesen werden kann.

In allen anderen Fällen ist für den Ersatz einer Ölheizung oder Gasheizung eine Alternative zu wählen. Auch Elektroheizungen dürfen nicht mehr verbaut werden. Für eine bessere Übersichtlichkeit haben wir für Sie die Förderung einer Heizung nach Heizungs-Art sortiert. Sie finden weiter unten aber auch eine Sortierung nach Kantonen.

Wärmepumpen-System-Modul

Viele Kantone fördern den Ersatz einer fossilen Heizung durch eine Wärmepumpe. Bedingung dafür ist inzwischen in vielen Kantonen eine Zertifizierung gemäss dem Wärmepumpen-System-Modul. Auch für die Teilnahme am Förderprogramm von myclimate ist dies eine Voraussetzung.

Eine gemäss Wärmepumpen-System-Modul zertifizierte Heizung gewährleistet, dass alle Systemkomponenten der Heizung perfekt aufeinander abgestimmt sind und die Wärmepumpe entsprechend effizient läuft. Die Zertifizierung kostet einmalig CHF 245.– netto. Den Antrag stellt Ihr Installateur bei der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS).

Wenn Sie Ihre Öl- oder Erdgasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen und eine myclimate-Förderung in Anspruch nehmen, werden Ihnen die Kosten für die Zertifizierung jedoch erstattet. Und: Myclimate sieht seit dem 1. Juli 2018 eine erhöhte Fördersumme von CHF 2’000.– vor, sofern Sie «zum Zeitpunkt der Anmeldung keine anderen Fördergelder von Kanton oder Gemeinde beziehen können».

Abgesehen vom schweizweiten Programm von myclimate gibt es regionale bzw. kantonale Förderprogramme, die sich aber teils stark unterscheiden können. So fördert der Kanton Bern den Ersatz einer Öl- oder Elektroheizung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe bis 20 kW mit CHF 4’500.–, im Kanton Zug hingegen ist dafür keine spezielle Förderung vorgesehen. Dort verweist die Baudirektion direkt auf myclimate.

Förderung durch: Förderung in Höhe von:
Gebäudeprogramm (Wärmepumpe) 1.600 - 8.000 CHF + 60 - 300 CHF / kW
Gebäudeprogramm (Wärmeverteilsystem) ab 1.600 CHF + 40 CHF / kW
myclimate 2.000 CHF

(Quelle: Das Gebäudeprogramm/myclimate, August 2018)

Solarthermische Anlagen

Solarwärme ist dank standardisierten Anlagentypen für Warmwasser und Heizungsunterstützung eine interessante Option. Die reichlich vorhandene Sonnenenergie wird genutzt, indem sie durch einen Kollektor in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme lässt sich zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung einsetzen.

Im Kanton St. Gallen etwa erhalten thermische Solaranlagen ab zwei Kilowatt thermischer Nennleistung und einer Mindest-Kollektorfläche von zwei Prozent der Energiebezugsfläche eines bestehenden Baus eine pauschale Förderung ab 3.000 Schweizer Franken.

Förderung durch das Gebäudeprogramm (M-08): Förderung in Höhe von (Unterschiede nach Kanton):
Pauschal 1.200 - 4.000 CHF
Nach Leistung 500 - 600 CHF / kW (ab 2 kW Leistung)

(Quelle: Publikationen der einzelnen deutschsprachigen Kantone, August 2018)

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Pelletheizung und Holzheizung

Mit Holz heizen Sie nicht nur sparsam, sondern auch sehr umweltfreundlich. Denn Holz verbrennt CO2-neutral und entlastet dadurch unser Klima. Als nachwachsender, heimischer Brennstoff ist Holz eine sichere und nachhaltige Alternative zu Öl und Gas.

Zwar sind die Anschaffungskosten recht hoch, allerdings ist eine Pelletheizung auch deutlich umweltfreundlicher als fossile Heizungsanlagen. Hinzu kommen deutlich geringere Brennstoffpreise. Unterm Strich ist eine Pelletheizung nicht immer die wirtschaftlichste Lösung, dafür heizt sie aber mit erneuerbarer Energie. Zudem werden Pellet- und Holzheizungen durch das Gebäudeprogramm gefördert. Der Kanton Bern beispielsweise unterstützt den Ersatz einer Gas- oder Öl-Heizung durch eine Holzheizung mit bis zu 4.500 Schweizer Franken Förderung.

Art der HeizungMindest-FörderungZusatzbeitrag bei Erstinstallation
Stückholz- / Pelletfeuerung 3.000 CHF 2.000 CHF
Automatische Holzfeuerung bis 70 kW 3.000 CHF + 50 CHF / kWth 1.600 CHF + 40 CHF / kWth
Luft-Wasser-Wärmepumpe 1.600 CHF + 60 CHF / kWth 1.600 + 40 CHF / kWth
Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpe Bis 500 kWth: 2400 CHF + 180 CHF / kWth 1600 CHF + 40 CHF / kWth
Solarkollektoranlage 1200 CHF + 500 CHF / kW n/a
Anschluss an Wärmenetz Bis 500 kW: 4000 CHF + 20 CHF / kW 1600 CHF + 40 CHF / kW

(Quelle: Das Gebäudeprogramm, Dezember 2017)

Ölheizung und Gasheizung

Ölheizung und Gasheizung sind in der Schweiz nach wie vor Standard. Diese Arten heizen mit fossilen Brennstoffen, bei denen die Versorgung nicht langfristig gesichert werden kann. Es ist daher nahezu immer sinnvoll, Ölheizungen und Gasheizungen durch umweltfreundlichere Modelle zu ersetzen, die auf regenerative Energien zurückgreifen.

Zwar dürfen sowohl die Ölheizung als auch die Gasheizung im Gegensatz zur Elektroheizung ohne Einschränkung verbaut werden, allerdings gibt es keine eigenständige Förderung für sie. Im Rahmen des Gebäudeprogramms und der Energiestrategie 2050 versucht die Schweiz vermehrt Anreize zu schaffen von fossilen Brennstoffen wegzukommen.

Es besteht jedoch die Möglichkeit zur Förderung, wenn die Öl- oder Gasheizung mit einer Heizung aus erneuerbaren Quellen kombiniert wird. Um eine Förderung zu erhalten, muss die neue Hauptheizanlage aber eine Heizung aus erneuerbaren Energien sein.

Beispielhaft für eine solche Kombination wäre die Nutzung einer Solarthermie-Anlage als Hauptheizsystem. Im Winter kann es zu Engpässen kommen, daher wird die Heizung gern durch eine Öl- oder Gasheizung ergänzt. Hier erhält man auch eine Förderung.

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Heizungs-Förderung nach Kanton geordnet

Bild: Sanieren und Förderung bekommen Wie viel können Sie einsparen? | © Andrey Popov / fotolia.com

Aufgrund der grossen Anzahl und der verschiedenen überregionalen und lokal zum Teil sehr unterschiedlich ausgeprägten Art der Förderung ist eine erste Orientierung schwierig. Das Beantragen einer Heizungs-Förderung lohnt sich dennoch immer.

Die überwiegende Mehrheit der Förderung läuft über die jeweiligen Kantone. So werden etwa thermische Solaranlagen und Holz-/Pelletheizung über die Kantone gefördert.

Auch der Ersatz einer bestehenden Heizung durch eine Wärmepumpe wird durch die Kantone gefördert. Richtlinie ist dabei das harmonisierte Fördermodell der Kantone (HFM 2015). Für Eigenheimbesitzer ist es daher meist am sinnvollsten, sich bezüglich einer Förderung direkt am eigenen Kanton zu orientieren. Hier finden Sie dazu eine praktische Übersicht:

KantonLuft/Wasser-WP (M-05)Holzverfeuerung (M-03)Thermische Solaranlage (M-08)
Aargau -- -- --
Appenzell Innerrhoden ab 1.600 - 3.200 CHF + 60 - 100 CHF/kW 3.000 - 5.600 CHF + 50 - 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Appenzell Ausserrhoden ab 1.600 CHF ab 4.375 CHF 3.000 CHF + 500 CHF/kW
Bern ab 3.500 CHF 3.500 CHF + 50 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Basel-Landschaft 1.600 - 2.000 CHF + 40 - 100 CHF/kW 1.200 - 4.000 CHF + 20 - 50 CHF/kW 1.500 CHF + 360 - 600 CHF/kW
Basel-Stadt ab 3.500 CHF + 150 CHF/kW ab 3.000 CHF + 50 CHF/kW 2.500 - 3.300 CHF
Freiburg 3.500 - 6.100 CHF + 150 - 190 CHF/kW ab 1.000 CHF 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Glarus 4.000 CHF ab 6.000 CHF + 200 CHF/kW 4.000 CHF + 500 CHF/kW
Graubünden ab 3.500 CHF ab 5.000 CHF 2.000 CHF + 500 CHF/kW
Luzern -- -- 2.000 CHF + 500 CHF/kW
Nidwalden 2.000 - 3.600 CHF + 40 - 140 CHF/kWth 3.000 - 4.600 CHF + 50 - 90 CHF/kWth 3.000 CHF + 500 CHF/kW
Obwalden -- -- 1.200 CHF + 500 CHF/kW
St. Gallen ab 2.800 CHF ab 180 CHF/kW ab 3.000 CHF
Schaffhausen 3.000 - 5.000 CHF + 100 CHF/kW 7.000 - 13.000 CHF 1.500 CHF + 600 CHF/kW
Solothurn 1.600 - 3.200 CHF + 60 - 100 CHF/kW 4.200 - 5.800 CHF + 50 - 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Schwyz 1.600 - 3.200 CHF + 60 - 100 CHF/kW 3.000 - 4.600 CHF + 50 - 90 CHF/kW 1.200 CHF + 500 CHF/kW
Thurgau 4.000 - 6.000 CHF + 125 CHF/kW 7.000 - 13.000 CHF 1.500 CHF + 600 CHF/kW
Uri ab 3.000 CHF ab 4.000 CHF ab 4.000 CHF
Wallis 7.000*JAZ/2,5 CHF ab 4.000 CHF 1.200 CHF + 650 CHF/kW
Zug -- -- --
Zürich -- -- --

(Quelle: Publikationen der einzelnen Kantone, August 2018)


Antrag auf Heizungs-Förderung in der Schweiz stellen

Bild: Förderung Antrag stellen Antrag noch heute stellen | © stockpics / fotolia.com

Wer bei seinem Bau- oder Umbauprojekt auf erneuerbare Energien setzt, kann mit Unterstützung rechnen. Die Förderung lässt sich ganz einfach online über das Portal des Gebäudeprogramms beantragen. Es sind aber einige Feinheiten zu beachten. Auch die Bedingungen für eine Förderung sind von Kanton zu Kanton verschieden.

Der Antrag auf Förderung ist vor Beginn eines Vorhabens zusammen mit den notwendigen Unterlagen einzureichen. Auf Gesuche, welche erst später eingereicht werden, nehmen die Behörden keine Rücksicht. Nach Erhalt einer Beitragszusicherung sind zwei Jahre Zeit, um das entsprechende Bauvorhaben zu realisieren.

Die bestehende Heizung muss mindestens 50 Prozent des Heizwärmebedarfs gedeckt haben und vollständig demontiert werden. Die neue Heizung muss 100 Prozent des Heizenergiebedarfs des Gebäudes decken können. Die Warmwasseraufbereitung muss zumindest während der Heizsaison über das neue System erfolgen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Ölheizungen mit einem Kesselalter von unter 20 Jahren. Auch Wärmepumpen haben unter Umständen noch weitere Auflagen.

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Beispiel: Förderung kombinieren

Die Förderung verschiedener Träger kann (sofern nicht explizit anders festgelegt) auch miteinander kombiniert werden. Bezüglich des Gebäudeprogramms kann selbstverständlich für jede Massnahme nur eine Förderung in Anspruch genommen werden. Denkbar ist aber auch hier die Kombination verschiedener Massnahmen bei umfassenderer Sanierung. Beim Austausch einer alten, dezentralen Elektroheizung durch eine modernere Heizung ist die Einrichtung eines Wärmeverteilsystems ohnehin nötig. Hierfür die Förderung in Anspruch zu nehmen, liegt also nahe.

Aber auch die Kombination einer Sanierung der Gebäudehülle in Kombination mit einer neuen Heizung ist denkbar. Gerade wenn für eine neue Erdwärmepumpe umfassende Umbaumassnahmen notwendig sind, sollte man darüber nachdenken. Auch die Kombination von Wärmepumpe und Solar-Anlagen ist beliebt und erhält unabhängig voneinander Förderung. Welche konkrete Förderung Ihnen zur Verfügung steht, erfahren Sie hier.

WärmesystemBeispiel für eine Förderung für einen Neubau in Basel-Stadt (EFH 140m²)

Heizung: Erdwärmepumpe

Warmwasser: Solarthermie

Neubau nach Minergie-P Standard (Zusatz: ECO) 14.700 CHF
Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung 2.400 CHF
Erdwärmepumpe (12 kW Leistung) 25.400 CHF
Erstinstallation Wärmeverteilsystem 2.080 CHF
Installation einer Wärmepumpe (myclimate) 2.000 CHF*
Solarthermie-Röhrenkollektor (2 kW Leistung) 4.100 CHF
  Summe der Förderung 49.680 CHF

(* neu ab 1. Juli 2018 - Quelle: Amt für Umwelt und Energie/myclimate, August 2018)


Tipps zur Förderung einer neuen Heizung

Der Ersatz fossiler Heizungsanlagen durch eine effiziente, klimafreundliche Heizung ist für jeden interessant. Nicht nur schützt man das Klima nachhaltig, man spart auch eine Menge Energiekosten ein. Um darüber hinaus von Fördergeldern zu profitieren, sollten Sie jedoch ein paar Punkte beachten.

Der Austausch einer Ölheizung oder Gasheizung durch erneuerbare Energieträger wird in der Schweiz vor allem durch die Kantone gefördert und koordiniert. Der Bund stellt über das Gebäudeprogramm nur einen Teil der Fördergelder zur Verfügung. Ausserdem können Sie über myclimate oder Proklima weitere finanzielle Unterstützung anfordern. Um eine Förderung zu erhalten, müssen Sie diese frühzeitig - vor Beginn der Baumassnahme - beantragen.

Checkliste für Ihre Förderung

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Geschrieben von:
Philipp Kloth

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